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Ortsteile

Gegendarstellung

An die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Kleingemünd

17. Juni 2016

Gegendarstellung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Kleingemünd,

am vergangenen Wochenende fanden viele von Ihnen einen Brief von Herrn Dr. Ding, dem 1. Vorsitzenden von Birnbaum e.V., in ihrem Briefkasten vor. Leider ist mir der genaue Adressatenkreis nicht bekannt, so dass ich diese Gegendarstellung öffentlich machen muss.

In diesem Schreiben wurden einige Unwahrheiten über mich verbreitet:

Zitat: „Als ich am 28.5.2016 Frank Volk fragte, warum er gegen das Naturschutzgebiet und für die Bebauung des 2.Abschnittes des Kleingemünder Baugebiets gestimmt habe, sagte er mir, dass er als BM den Bebauungsplan für den Abschnitt II unmittelbar in Angriff nehmen würde, …“

Diese Behauptung ist unwahr. Ich habe eine solche Aussage niemals getätigt.

Wahr ist vielmehr folgendes:

Ich habe gegen das Naturschutzgebiet gestimmt, weil mir der Schutz der Natur nicht weit genug ging, insbesondere sprach ich mich gegen Wege durch das Naturschutzgebiet aus, die sogar befahren werden dürfen.

Am Mittwoch, den 8. Juni 2016 anlässlich der Kandidatenvorstellung in der Aula des Schulzentrums ging es in einer Frage um den 2.Bauabschnitt Kleingemünd. Ich habe ausgeführt, dass ich den 2. Bauabschnitt in den nächsten 10 Jahren nicht sehe. Für mich geht ganz klar Innenverdichtung (also Schließung von Baulücken) vor Neuausweisung von Baugebieten. Der 2. Bauabschnitt soll zukünftigen Generationen vorbehalten bleiben. Überdies beschließt über das Baugebiet der Gemeinderat, und der Bürgermeister ist ein Mitglied des Gemeinderates.

Auch die Eingangsformulierung, die Freien Wähler seien gespalten, ist falsch. Ein Mitglied der Freien Wähler macht von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch und unterstützt Herrn Althoff. Dies ist sein gutes Recht, die Freien Wähler sind aber nicht gespalten sondern haben eindeutig und mit überwältigender Mehrheit meine Wahl empfohlen. Außerdem sind die Freien Wähler keine Partei sondern ein eingetragener Verein.

Meine Wahl als „Abenteuer“ zu bezeichnen entbehrt jeder Grundlage. Die Bürgerinnen und Bürgern Neckargemünds kennen mich seit Jahrzehnten als geradlinigen, ehrlichen und korrekten Bürger, der zu dem steht, was er sagt, und immer klar seine Meinung äußert, auch wenn diese manchmal unpopulär ist.

In diesem Sinne bitte ich Sie um Ihre Vertrauen und um Ihre Stimme.

Für Fragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Ihr Frank Volk

Sanierung endlich durchführen

Die Bergfeste Dilsberg hat insbesondere unter historischen und touristischen Gesichtspunkten eine herausragende Bedeutung. Die seit Jahren geplante, aber aus finanziellen Gründen immer wieder verschobene Sanierung muss in den nächsten Jahren realisiert werden, um weitere Schäden zu vermeiden.

 

Status (31.01.2017):

Wir beginnen mit der Sanierung des Torturms, dies in enger Abstimmung und Absprache mit dem Deutschen Jugendherbergswerk. Hierdurch ist sicher gestellt, dass die Jugendherberge in Dilsberg wieder den Betrieb aufnimmt.

 

Aufenthaltsqualität steigern

Viele Einwohner und Besucher unserer Stadt suchen Verweilzonen – auch in den Ortsteilen. Wir müssen ein Gesamtkonzept erstellen, das Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsräume beinhaltet und uns insbesondere an diesen Standorten um eine ausreichende Grünpflege und Stadt- bzw. Ortsverschönerung bemühen.

In den vergangenen Jahren haben wir von vielen Bürgerinnen und Bürgern durch Spende von Bänken und Gestaltung von Anlagen Unterstützung erhalten. Diese Arbeit sollte wertgeschätzt und unbedingt bewahrt werden.

 

Unterstützung der Ortsteile

Die Brauchtumspflege in den Ortsteilen ist stark vom Ehrenamt geprägt. Um Veranstaltungen wie die Kerwe oder das Burgfest zu erhalten, bedarf es aber mehr Unterstützung durch die Stadt.

Status (31.01.2017):

Im Haushalt werden Mittel für die Kerwe in Kleingemünd bereit gestellt (wie seit Jahren für die anderen Ortsteile).

In den Verhandlungen bezüglich des Bohrermarktes wird versucht, auch für die Ortsteile entsprechende Angebote zur Verfügung zu stellen.

Schnelles Internet

Der Ausbau unserer Breitband- und Mobilfunkverbindung wird eine der wichtigsten Standortvoraussetzungen in den nächsten Jahren sein. Durch den Beitritt in das fibernet.rnk wurde der Grundstein gelegt. In den nächsten Jahren muss bei jeder Straßenbaumaßnahme die Anschlussmöglichkeit geboten werden. Leider kam fibernet.rnk vielleicht zu spät, um bereits bei den Baumaßnahmen der letzten Jahre den endgültigen Anschluss durchzuführen – es bleibt zu hoffen, dass die Dimensionierung der Leerrohre zumindest den Anschluss erleichtert. Insbesondere das Gewerbe und die Ortsteile sind auf die schnellen Verbindungen angewiesen.

Status (31.01.2017):

Die Telekom wird bis 31.10.2017 in 95 % des Stadtgebietes Internet mit mindestens 25 mBit zur Verfügung stellen.

Wir sollten trotzdem versuchen, auch in Zukunft die Geschwindigkeit noch zu erhöhen.

Erhalt der Strukturen in den Ortsteilen

Die noch vorhandenen Strukturen in den Ortsteilen (Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten) müssen unbedingt erhalten werden. Allerdings ist hier der Einfluss der Politik begrenzt – dies hat sich deutlich bei der Schließung des ärztlichen Notdienstes gezeigt. Die Stadt kann hier durch Auftragsvergaben beitragen. Wichtig ist die Schärfung des Bewusstseins der Bevölkerung, dass nur die intensive Nutzung der Angebote sicher stellt, diese zu erhalten.

 

Feuerwehrhaus Dilsberg

Das Feuerwehrgutachten hat schriftlich festgehalten, was die Dilsberger lange wussten: Die Feuerwehr Dilsberg hat zwar das schönste, aber gleichzeitig wahrscheinlich auch das ungeeignetste Feuerwehrhaus in der Region. Ein Neubau außerhalb der Feste ist unverzichtbar und muss eine hohe Priorität haben.

Feuerwehrhaus_Dilsberg_2_cmyk Feuerwehrhaus_Dilsberg_1_cmyk

2017-06-26:

Architekten werden demnächst Konzepte im Hauptausschuss vorstellen. Dann wird der Gemeinderat in den nächsten Monaten über die Planung entscheiden, die entsprechenden Zuschüsse beantragt und nach deren Bewilligung mit dem Bau begonnen (voraussichtlich in 2018).