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Verkehr

Durchfahrer direkt ansprechen

Um die Verkehrsteilnehmer zu einem Umdenken zu bewegen, ist die direkte Ansprache erforderlich, sowohl bei der Durchfahrt der Hauptstraße als auch vor den Schulen. Ich bin der Auffassung, dass viele Menschen bereit sind, ihr Verhalten zu ändern, wenn ihnen die Ziele erläutert werden.

Status (31.01.2017):

Die Banngartenstraße wird nach Herstellung der Bushaltestelle beim Feuerwehrhaus zunächst probeweise zur „unechten Einbahnstraße“ werden.

Status (22.02.2017):

Die Ergebnisse der Verkehrszählung wurde im Gemeinderat präsentiert. Die tägliche Verkehsbelastung in Hauptstraße und Neckarstraße betrug vor Tunnel jeweils etwa 8.000 Fahrzeuge. Nun sind es noch 2.700. Dies kommt der prognostizierten und angestrebten Zahl von 2.500 schon sehr nahe.

 

 

Parkleitsystem

Neckargemünd verfügt über ausreichend Parkplätze. Leider stellt man immer wieder fest, dass die Besucher die einzelnen Parkplätze nicht finden oder nicht nutzen.

Wir brauchen eine verständliche Beschilderung der Parkmöglichkeiten und eine bessere Kommunikation der Parkregeln. Dies beinhaltet aber auch, dass die Räume für die Fußgänger, Kinderwägen oder mobilitätseingeschränkte Besucher freigehalten werden müssen.

Ausreichend Parkmöglichkeiten sind für die Gewerbetreibenden unbedingt notwendig.

 

 

Neue Möglichkeiten schaffen

Derzeit ist bei jeder Verkehrsregelung, einer Straßensperrung, dem Aufstellen eines Verkehrszeichens usw. das Landratsamt eingebunden.

Gerade im Rahmen der Inbetriebnahme des Hollmuth-Tunnels haben wir festgestellt, dass unseren Vorstellungen meist nicht gefolgt wird.

Deshalb sollte Neckargemünd „Untere Verkehrsbehörde“ werden und damit selbst gestalten können.

Sanierung endlich durchführen

Die Bergfeste Dilsberg hat insbesondere unter historischen und touristischen Gesichtspunkten eine herausragende Bedeutung. Die seit Jahren geplante, aber aus finanziellen Gründen immer wieder verschobene Sanierung muss in den nächsten Jahren realisiert werden, um weitere Schäden zu vermeiden.

 

Status (31.01.2017):

Wir beginnen mit der Sanierung des Torturms, dies in enger Abstimmung und Absprache mit dem Deutschen Jugendherbergswerk. Hierdurch ist sicher gestellt, dass die Jugendherberge in Dilsberg wieder den Betrieb aufnimmt.

 

Bahnhöfe

Für viele Menschen ist der Bahnhof der erste Berührungspunkt mit einer Stadt. Die Bahn muss hier endlich ihrer Verantwortung für Sauberkeit und Infrastruktur nachkommen oder aber das Gebäude zu einem fairen Preis verkaufen. Auch die häufigen Defekte an den Aufzügen müssen in regelmäßigen Besprechungen mit der Bahn thematisiert werden. Immerhin hat die Stadt in den letzten Jahren etwa 7 Mio. EUR in den Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur investiert.

 

Status (31.01.2017):

Der Bahnhof Neckargemünd ist verkauft. Mit dem Erwerber sind wir in guten Gesprächen.

Verzahnung Neckartal- und Elsenztalbahn

Eine Herstellung des Anschlusses von Neckartal- und Elsenztalbahn am Bahnhof Neckargemünd würde den Parkdruck in der Weststadt vermindern und dem Klimaschutz dienen. Auf die notwendige Verzahnung von Neckartal- und Elsenztalbahn werde ich bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, dem Verkehrsministerium und Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit Nachdruck hinwirken.

 

 

Ein erstes Gespräch hat inzwischen stattgefunden. Ich denke, wir werden Optimierungen erreichen können. Allerdings benötigen Fahrplanänderungen viel Zeit.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Neckargemünd und seine Ortsteile sind bereits sehr gut angebunden.

Allerdings besteht auch Optimierungsbedarf:

  • die Fahrstrecke in Kleingemünd muss angepasst werden – bessere Anbindung der Märkte und Vermeidung von Fahrten durch schmale Wohnstraßen.
  • Mühlrain  und Hollmuth sollten über einen Ruftaxi-Verkehr angebunden werden, da die Straßenbreite für Busse nicht gegeben ist.
  • die zukünftige Anbindung der Innenstadt für Busse muss neu entschieden werden. Ich plädiere dafür, den 35er Bus in Richtung Wiesenbacher Tal herauszunehmen und nur noch Richtung Heidelberg – durch die Neckarstraße – fahren zu lassen.

 

Die Fahrtroute in Kleingemünd wurde im Rahmen der neuen Vergabe angepasst.

Das Ruftaxi „Hollmuth/Mühlrain“ scheitert bislang an einem annehmbaren Angebot.

Über die Busse in der Altstadt wird nach der Großbaustelle B37/B45 entschieden.